Alle neune,

leider nicht Kegel, sondern Zähne!

Gott sei Dank haben Hunde 42 Zähne,
andernfalls müsste Ivy nach der x.-ten Zahnsanierung (wieder 9 Zähne entfernt) auf dem Zahnfleisch kauen *äh quetschen. Das Kauen ist nun beschwerlicher, aber immerhin noch möglich. Gut überstanden hat der kleine Knopf den Eingriff und auch nicht nach Kühlakkus und „einem gelben Schein“ gejammert! Toi, toi, toi kleiner Knopf!

Ivy und die Übeltäter

Treibball-Seminar mit Anja Jakob!

bei Hund um Oskar in Kammerstein bei Schwabach.

Recht spontan, eigentlich auf dem Weg nach Inzell, hat sich Nici für das Seminar angemeldet. Er meinte, wann ist schon Anja so nah vor Ort und als Teilnehmer des Treibball Online-Kurses möchte er sich mal wieder persönlich vorstellen. Er findet noch immer „die Spitze“ bei 3 Bällen schlecht und das Schubbsen des Balles an der Spitze sei doch eine Schinderei 😉 .

Ja, lieber Nici, Anja empfahl Dir noch einige Wiederholungen und erinnerte an die Hausaufgabe, Bälle komplett zu umrunden. Die ist irgendwie von der To-Do-Liste gerutscht.

Nici sprang am Seminarende zufrieden ins Auto, um sich heimkutschieren zu lassen. Er nimmt massig Anregungen mit. Und sogar Liam durfte in der Mittagspause überlegen, ob er noch weiß, was „Stuppsen“ ist. Hat er mit Bravour bestanden. Erleichtert waren die beiden Jungs, dass sie einfach so „das Beinchen heben können“ – denn für die Zweibeiner gab es kein Örtchen, was bei einem Tagesseminar dann doch irritierend ist.

Dennoch, „so a scheeeener Doooch“, ging viel zu schnell vorüber!

Fasching (nicht) in Franken,

sondern in Inzell!

Tapetenwechsel, bitte in „Wassernähe“, war der Plan. Campingplätze an der Mainschleife..alle noch geschlossen. Gut, dann Chiemsee. Auch hier alle Campingplätze noch geschlossen. So landeten wir auf dem Campingplatz Lindlbauer https://www.camping-inzell.de/ in Inzell im Chiemgau! Zwar nicht „am Wasser“, dennoch eine gute Entscheidung. Der Campingplatz glänzt mit großen Parzellen und einem wunderschönen Badehaus. Zudem liegt er in Laufweite vom Ortskern und Gassi-/Wanderrouten führen direkt vorbei.

Was ich jedoch vollkommen unterschätzt habe: Inzell liegt auf ca. 700 Meter Höhe und die Temperaturen der Wetter-App: Sonne, tagsüber plus 6 Grad, nächtens minus 6 Grad, waren mit (reichlich) Schnee garniert. Man beachte, dass wir im Klappdach schlafen, dessen Seiten „nur“ mit Zeltstoff bespannt sind. Nein, gefroren haben wir nicht, aber kalte Nasenspitzen hatten wir schon. 

Inzell

Dank dem weißen Wunder wanderten wir in einer romantischen Schneelandschaft zum Bergsee Frillensee auf 922 Meter Höhe, der uns dann natürlich nicht klar und blaugrün in der Sonne schimmernd, sondern dick zugefroren, verborgen unter einer Schneedecke, empfing 😉 .

am Ufer des Frillensee

Unser Ausflug nach Salzburg führte uns weniger in die historische Altstadt als mehr in ein attraktives Outlet am Stadtrand und zu einer (nur geträumt?!) unverschämt günstigen Tankstelle. Wir bekennen uns, dem Konsum zugeneigt, schuldig! 

Immerhin haben wir noch den Thumsee, blaugrün schimmernd, besucht und lecker zu Mittag gegessen und auf dem Rückweg, irgendwo unterwegs, noch einen wunderschönen Hundespaziergang gemacht. Ach, und am Königsee waren wir ja auch, waren allerdings etwas enttäuscht, ob dem offensichtlichen Renovierungsstau.

Thumsee
irgendwo unterwegs..

Über das kuschelige Reit im Winkl ging es wieder in Richtung Heimat, nicht ohne noch einen gemächlichen Spaziergang in der Sonne und ohne Schnee am Inn unternommen zu haben.

Rundherum war es ein kurzweiliger Tapetenwechsel in einem gefälligen aber bewahrenden, touristisch attraktiven, Reiseziel!

Mitte Februar!

Zwischen den Jahren liegt ein Termin Mitte Februar am unendlichen Horizont. Spätestens mit Urlaubsende wird man in die schnöde Januar-Kälte (oder sagen wir Dauernaß, windig und grau) katapultiert und frägt sich, warum sich DAS angetan hat?! Trainieren (den Schweinehund), außen, konzentriert,.. – geht`s noch? Ja, wat mut, dat mut und so saßen am 12.02. die beiden L`s (Liam und Lilly) mit mir im Auto und düsten zum Ferienhof Kraus. Der große L nur als Begleitung, die kleine L als Starterin in Klasse 1.

Der Ferienhof liegt idyllisch hinter Tirschenreuth, unschlagbare kurze 160km von Zuhause entfernt. Leider gem. meinem Routenplaner 40km Bundesstraße..und dann auch noch Neu-Schnee auf der Straße und am Ferienhof selbst reichlich Schnee inkl. Dauerfrost und strahlendem Sonnenschein. So erlebten wir doch noch mal Winter… 

Saukalt war es in der Halle (mit Ansage) und gegen 10:30 Uhr waren wir schon dran. Etwas fröstelnd stand ich im Ring und bedauerte das luftige Kostüm 😉 . Irgendwie war die Vorbereitungszeit doch ein paar Tage zu kurz geraten, aber Lilly war hochmotiviert und so nahm die Choreo ihren Lauf. Immerhin konnten wir den 3. Platz von 9 Teams belegen! Lilly hat sich ihren Jack-Pot mit jeder Faser verdient, sodass wir glücklich und zufrieden wieder ins warme Mäntelchen (Lilly) und ich in mehrere Lagen Wolle schlüpfen konnten. 

Das Turnier selbst war liebevoll und familiär organisiert, ein Tag rundum zum Wohlfühlen. Der Folgetermin im Februar 2023 steht schon im Kalender. Mit dem Hinweis auf Strumpfhosen 😉 😉 .

Alles schläft, einsam wacht?

Na, ganz so ist es nicht!

Die stade Weihnachtszeit haben wir wieder genutzt, um die ein oder andere Wanderung aus meinen Büchern zu machen 🙂 .

Einmal ging es in Richtung Herzogenaurach und wir umwanderten den Dohnwald. Eine ebene, gut 6 Kilometer lange Runde, im Wald bzw. am Waldrand entlang. Zur Wiederholung empfohlen, bitte inklusive der Regenpause und den wenigen Mitwanderern! Wir waren mit Freundin samt wasserscheuen Chow – Definition: feuchter Waldweg und etwas Luftfeuchtigkeit = Stehstreik – unterwegs und trainierten neben unserer Kondition auch unsere Stimmbänder hemmungslos 😉 .

Eine andere Runde führte in Kalchreuth zur Teufelsbadstube. Stadtnähe, Weihnachtsferien, hier war schon bedeutend mehr los. Dennoch eine nette Runde, gut ausgeschildert und schon nach 11/4 Stunde wieder zurück am Auto.

Die vierbeinigen Kumpels.
Der wasserscheue Chow!
Wunderbare, harmonische Runde!

(Fast) nix los…

nur vor-Weihnachtliches Hunde-Plätzchen backen, allgemeines Bedauern der abgesagten Weihnachtsmärkte und wochenlang ausgiebig grau-in-grau-Nieselwetter mit 100% Gassi-Dreckspatz-Garantie.

Hier kommt das Backwerk, Leberwurst/Thunfisch/Parmesan-Fantasie-Kekse, unterschiedliche Formen, Farben und Teige, fein für das menschliche Auge und noch viel mehr für die hündische Nase 🙂 :

Turniertechnisch ist das Jahr abgeschlossen, jetzt ist Training angesagt. Hier hat Lilly einen klaren Vorteil – innen ist es trocken, hell und kuschelig. Nici hingegen – muss raus in die Kälte (ich demnach auch 😉 ).

Für die Gaudi gibt es hier ein kleines Trainingsvideo. Erste Sequenz: Nici muss in vorgegebener Reihenfolge Kegel ablaufen und sich dahinter in Position stellen. Zweite Sequenz: schieben mehrerer Bälle in der Gasse, gerade für den zarten Nici eine echte Schwerstarbeit und dritte Sequenz nochmal Aufbau des Dreiecks, damit Nici lernt, ohne zu Intervenieren direkt zu Schieben.

Es wird, es wird, wir sind auf einem guten Weg.

Treibball, die Zweite.

Am 07.11. fand beim Hundeverein Schwaig ein Treibball-Turnier statt. Nici und ich waren als Beginner im August im heimischen Hundeverein gestartet und hatten die Aufstiegsberechtigung, ein „Vorzüglich“, erhalten. Der Lauf war durchwachsen, aber nun 3 Monate Beginner trainieren..ist für Hund und Frauchen auch fad. Also haben wir uns an die Aufgaben der Leistungsklasse 1 gemacht. Mal mit mehr, mal mit weniger Elan. Am Turniertag hätte ich es als „bin gespannt, in Summe alles zu wackelig, aber es gibt so wenig Turniere, also Augen zu und durch“ zusammen gefasst. Und das wichtigste Motto: wir haben Spaß! Egal was rauskommt!

Das Turnier war geteilt, sodass in der Früh die Beginner, LK1 und Senioren dran waren. Nach der Siegerehrung und Mittagspause dann die LK2 und LK3. Recht charmant, da es im November doch ganz schön kalt ist und, danke schön an Corona, sich niemand länger als unbedingt notwendig, in einem geschlossenen Raum aufhalten will.

Nun also Nici im Lauf 1. 3 Bälle liegen auf der Spitze. Nici ist cool, er flitzt zielstrebig vor, aber dann…oh mei…die 3 Bälle im Verbund..die sind so schwer zu schieben. Er opportuniert laut…schiebt aber dann die 3 Bälle zackig und freudig ins Tor. Leider kostet das alles etwas Zeit und die Bande haben wir auch einmal erwischt. Macht nix – es war trotzdem ein toller Lauf.

Im Lauf 2 war er (für mich) grandios. Vor zum Ball, gebracht, weiter zum nächsten Ball. Aber auch hier meldet er etwas Protest an — die Bälle sind doch so schwer ;-).

In Summe bin ich auf diesen Buben einfach nur stolz. Als wir mit Treibball begonnen haben, war jeder Ballkontakt mehr ein Streicheln und Hauchen denn ein Schieben. Nun flitzt er zielgerichtet auf 7 Meter vor, lässt sich auf Distanz dirigieren und bringt erst auf Kommando den Ball. Der Rest — ist eine Trainingssache. Und – es macht uns beiden grenzenlos Spaß! Ach ja, und wir haben wieder ein „Vorzüglich“ und damit die Aufstiegsberechtigung in die LK2 erhalten. DAS werden wir aber noch nicht machen!

Hier kommt noch das Video zum Lauf 2. Es ist etwas kurzweiliger und technisch besser als der Lauf 1.

Dr. Gansloßer!

Am 19.10.2021 war es wieder soweit – Dr. Gansloßer erweiterte mein Wissen in Sachen „Ernährung des Hundes“ im Rahmen eines Abendvortrages beim HSV Nürnberg Nord-West e.V. . Das ist immer ein kleines Highlight in meinem „Hundejahr“ 🙂 .

Wie immer zog er alle Zuhörer in kürzester Zeit in seinen Bann, wie eine Teilnehmerin sagte „sogar bei DIESEM Thema!“. 

Neben einer allgemeinen Abhandlung z.B. wie weit gleicht der Hund (noch) dem Wolf?, von was haben sich die Hunde über viele 1000 Jahre (vor Einführung von Fertigfutter) ernährt?, können Hunde genetisch Kohlehydrate/Stärke verwerten?, ging er im Anschluß auf die Nahrungsbestandteile Kohlehydrate/Ballaststoffe, Fette und Eiweiße detailliert ein.

Als kleine Empfehlung an Hundesportler:

Hunde über den Tag 2, 3 mal füttern: sie schlafen besser und lernen am nächsten Tag leichter. Direkt vor Turnierstart eine kleine Portion sehr weich gekochte Weissmehlnudeln füttern, setzt Energie und Konzentrationsfähigkeit frei. Fette & Eiweiße nicht – diese benötigen erst Energie, um die gespeicherte Energie freizusetzen.

Für uns bedeutet das aber auch, dass untergewichtige Hunde (wie z.B. Lilly) nicht über die Zugabe von Fett aufgefüttert werden können. Sehr interessant war auch, dass Mängel in der Ernährung (und Allergien) NICHT über ein Blutbild ausgewertet werden können. WENN im Blutbild etwas zu sehen ist, ist es kurz vor knapp. 

Eine Fütterempfehlung (also BARF, Fertigfutter, ABAM, etc.) wurde nicht ausgesprochen. Jeder Hund kann mit jedem Futter gut oder schlecht ernährt werden!