Dogdance Turnier in Ravensburg…

Am 03.03.2018 ging es mit Hund und Kegel nach Ravensburg. Die beiden Turnierstarts könnten unterschiedlicher nicht sein – von unterirdisch schlecht bis wirklich gut. Maßstab der Bewertung ist die Freude, die Liam im Ring zeigt! Hier geht es zum kurzen Turnierbericht

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Trainingsturnier, die zweite!

Am 25.02. düsten wir wieder zu einem Trainingsturnier. Diesmal war die Navi richtig eingestellt und statt 80km anstrengende Bundes-/Landstraße rollten wir gemächlich auf der Autobahn dahin. Liam hat sich gut gemacht; man merkte ihm an, dass er sich „auskennt“ und er hatte im Ring richtig Spaß. Zusätzlich haben die Mädels noch Ablenkungstraining gemacht – wow, er war richtig gut!

Ein runder Tag inmitten Dogdance-Infizierten, gut organisiert, entspannt, zielführend…ging viel zu schnell zu Ende!


 

Ein lachendes und ein weinendes Auge…

gab es am Donnerstag. Spötter behaupten ja, dass ich als Pflegestelle versagen würde bzw. dass unser Pflegehund kraft Baby unser Eigen wird. Weit gefehlt – das Hundemädel ist nun in ihr Zuhause zurück gekehrt!

Ein paar Tränchen habe ich schon verdrückt, so „auf dem letzten Spaziergang“, „beim letzten mal füttern“ oder „beim letzten mal kuscheln“…

Eine Lücke ist entstanden, doch zu realisieren ist, dass 4 Hunde schon einiges an Management erfordern, gerade bei Fremd-Hundekontakt (einer hat IMMER was zu motzen, die anderen machen mit) oder in Wildreichen Gebieten (2 Jäger, die in Einigkeit KRÄFTIG an der Leine ziehen). Das Auto ist auf Dauer zu klein …nur Ivy fand`s toll, er durfte vorne im Fußraum mitfahren und hat auch schmutzig nicht vor dem Autositz Halt gemacht… Und 4 Leinen x-mal sortieren, gerade wenn nicht alle gewöhnt sind, an ihrem Platz in der Gruppe zu laufen… Den ein oder anderen Seufzer habe ich ausgestoßen (und Rückweg bei fremden Hunden eingeschlagen). Nicht alles hatte ich im Griff, aber vieles *schmunzel*.

Zuhause haben die Hundekörbchen wieder ihre Ordnung, wobei schon ein Kuschelpartner fehlt. Und keiner schiebt mit soviel Elan seinen leeren Napf durch`s Zimmer wie Nala! Und seufzt so tief und selig, wenn sie heimlich das Sofa erobert hat, sich anlehnt, einrollt und schlummert. Oder sich auf dem Teppich räkelt und vor Lebensfreude grunzt. Ein braves Mädel, die es uns leicht gemacht hat, sie zu integrieren und die uns ganz viele schöne Momente geschenkt hat!

Ivy.

Burzeltagskind Ivy feiert heute sein 9. Wiegenfest! Kurzzeitig hatten wir überlegt, den heutigen Tag zugunsten seines „2. Geburtstag“, dem 30.4., ausfallen zu lassen. An diesem Tag war Ivy lebensbedrohlich von einem fremden, großen Hund gebissen worden und hat dies mit Glück und engagierten Tierärzten überlebt. Ivy protestiert und meint, er feiert zweimal 😉 . Diät hin oder her, so ein Wienerle turnt er wieder runter!

Wie beschenkt man nun diesen kleinen Knopf? Mit einem Wienerle? Ok. Mit dem Verzehr von Unaussprechlichem auf dem Spaziergang? Äh, nein! Mit einer extra-Runde Schmusen auf dem Sofa? Oh ja. Mit uneingeschränktem Zugang zu Spielsachen unter den Augen seiner Kumpels? *hüpf* Schwanzwedel – yeah!!!!! That`s it!

Hoffentlich bleibt dieser kleine, große Hund noch unendlich lange in unserer Mitte ❤ !

Ivy

Naturverbundenheit.

Dem gemeinen Hundebesitzer wird unterstellt, außer der Fraktion der Hundewiese-Gassi-Steher, dass es für sie kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt. Der Wetterbericht hatte für heute Nachmittag freundliches Wetter angekündigt; vielleicht zwischen den 3 ergiebigen Graupelschauern, die uns begleitet haben?!

Die Hunde düsen über eine Wiese im Knoblauchsland, Partytime. Die Wiesen gleichen einer Seenlandschaft. Nala biegt in eine Stoppelwiese ab, Liam und Nici hinterher. Rückruf zwecklos. Ich also rein in die Stoppelwiese. Was ist das – mein rechter Gummistiefel ist undicht. Brrr, eiskaltes Wasser dringt ein.

Nala hat ein Teil im Maul, Liam knabbert mit spitzen Zähnen. *Würg* liegen da die (sauber abgetrennten) Läufe und Innereien eines Reh im Gras. Dazu 2 leere Fläschchen Bier *prost*. Liam an die Leine, Nala mit geschätzt 100db gebeten, sich unverzüglich abzulegen. *Pfff* – Nala zieht mit ihrer Trophäe, einem Rehvorderlauf, große Kreise. Die Familie mit 2 kleinen Kindern auf dem Feldweg schaut irritiert auf das Chaos. Das ältere Kind (5?) meint, ob man die Hunde streicheln könne. (Ne, jetzt leider nicht.)

Endlich ist auch Nala an der Leine und wir gehen unsere Runde weiter. Angenehm, wie sich die Jeans im Gummistiefel voll Wasser saugt.

Auf dem Rückweg verpacke ich die Rehteile transportabel in Hundekotbeutel und lege sie dem Jäger zu Fuße seines Unterstandes. Schön, so ein entspannter Spaziergang am Sonntag Nachmittag (ein Hoch auf Ivy!) und ganz ohne Handy.

Kennst Du den?

Mit diesem Betreff tingelte eine mail meines Göttergatten ein. Neugierde ist des Weibes zweiter Vorname und Begeisterung der dritte 😉 , waren doch tatsächlich mir unbekannte Welpenbilder von Liam angehängt. Jepp – und heute feiern wir seinen 2 Geburtstag!

Man(n), wie schnell die Zeit vergeht. Vom ernsten Welpen über wilden Junghund nun zum, sagen wir, einigermassen erwachsenen Hund! Mei, war er auf den Bildern süß. Und jetzt räumt der lange Rücken ohne erkennbare Anstrengung den Küchentisch ab – sofern man ihn lässt. Happy birthday dem Herzensbrecher Liam!

Liam mit ca. 5 Wochen
Liam mit 2 Jahren – wann kommen endlich meine Geschenke?!

 

Trainingsturnier.

Auf ging`s nach Winnenden zu einem besonderen Erlebnis. Trainieren in Turnieratmosphäre, aber ohne Turnier. Ring, Musik, Sportboden, Halle, Richter, Aufregung 😉 – alles inklusive.

Und eigentlich wäre die Anreise mit <180km akzeptabel, also ganz entspannt, wenn nur, wenn die Navi nicht auf „kürzeste Route“ eingestellt gewesen wäre. So durfte ich morgens 80 Kilometer feinste Bundesstraße bereisen: Kurven, Serpentinen, Ortsdurchfahrten, Ampeln, schmale Straßen, wunderschöne Landschaft, zuckersüße Ortschaften, Milchkannen, *grrr*, schön, aber nicht heute. Nach 60km war ich so richtig stinksauer, nach 80km einfach nur noch froh, pünktlich angekommen zu sein.

Aber es hat sich gelohnt; wir bekamen tolle Trainingstipps, die Truppe hat bei jedem Teilnehmer konstruktiv diskutiert, es gab ein leckeres *schmatz* Buffet (jeder brachte eine Kleinigkeit mit), Liam war motiviert und eifrig und alle waren diszipliniert. Es wurde mit Timer gearbeitet und so hielt sogar der Zeitplan. Eine echt tolle Trainingssache, die die vielen Kilometer wert war!