Hallo 2021! Ein Jahresrückblick.

Ich hoffe, liebes neues Jahr, Du bist besser erzogen als dieses 2020. Dieses war wohl antiautoritär erzogen – das Ergebnis => Covid 19 & 2. harter Lockdown mit Option der Verlängerung.

„Erziehung ist die Wahl pädagogischer Maßnahmen, die dazu dienen, das Verhalten in eine gewünschte Richtung zu lenken. Übergeordnete Erziehungsziele seien Selbstständigkeit, Selbstverantwortung, Rücksichtnahme und Kommunikationsverhalten.“

Zielerreichung dieses 2020:

  • Selbstständigkeit:
    • ✅ oh ja, das Virus mutiert und infiziert selbstständig. Inkl. zahlreicher Todesfälle.
  • Selbstverantwortung:
    • Spaltung. Querdenker versus X. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverodnung? Umfangreiche, massiv beschränkende Regelwerke sind zur Regulation notwendig 😦 .
  • Rücksichtnahme:
    • X Zitat Söder: „Vorsicht, Disziplin und Rücksichtnahme statt Schlupflochsuche!“
  • Kommunikationsverhalten:
    • Kontaktbeschränkung und der Rest in digital? Nun gut, auch Technik-Fossile schaffen es jetzt, sich in eine Videokonferenz einzuwählen 🙂 .

Eindeutig unerzogen – 2020 kann weg! Brauchen wir nicht. Sogar die „positive Verstärkung“ versagt hier 😉 .

Liebes 2021 – wir vermissen die unbeschwerten Treffen mit unseren Freunden, unser Hobby, die Planbarkeit von Kindergarten und Schule, Reisen, Essen gehen, Besuch von Veranstaltungen, und und und. Wir vermissen die Normalität. Und die Sicherheit. Selbstverständlich beißen wir die Zähne zusammen und halten durch. Aber liebes 2021 – Du trittst mit einer Portion medialer Hoffnung an. Hoffnung auf die stückweise Wiederkehr der Normalität. Bereichert um die positiven Erfahrungen aus diesem 2020. Wir blicken mit Optimismus in die Zukunft!

Przewalski-Pferde bei Tennenlohe

Lockdown-Wanderung die zweite (eigentlich dritte).

Heute ging es mit einer Freundin zu den Przewalski-Pferden bei Tennenlohe. Rund um deren großes Refugium führt eine Wanderung durch den Tennenloher Forst, aus „Naturpfade rund um Nürnberg, Fürth und Erlangen„. Da dieses Gebiet quasi vor meiner Haustür liegt, kenne ich es gut, wobei ich noch nicht die 8km lange Runde ringsherum gemacht habe. Und die eigentliche Attraktion, die Ur-Pferde, bisher (?) auch nur auf Fotos bewundert habe.

Heute also 2.er Anlauf. Der 1. Anlauf am Sonntag Nachmittag scheiterte an der Parkplatzfrage! Es war soviel los, dass es schier chaotisch zuging. Am Sonntag bin ich spontan nach Marloffstein ausgewichen und habe hier eine Runde gedreht (aber das ist eine andere Geschichte).

Auch heute um 12:30 Uhr war der große Parkplatz schon gut gefüllt, ein Kommen und Gehen. Wir laufen los, mit dabei 5 Hunde. Das erste Viertel der Wanderung verläuft nicht direkt am Zaun des Refugiums sondern parallel auf einem verwunschenen Waldpfad. Herrlich. Zwei Personen, fünf kaspernde Hunde, sonst niemand.

Den Rest der Runde ging es „immer am Zaun“ entlang, anfänglich ein komfortabler Spazierweg, auf der südlichen Seite eher ein breiter Pfad. Mit uns zahlreiche Mit-Wanderer. Wir üben fleißig „Rückruf und Bleib“. Zum Glück wenige Radfahrer. Wir spähen eifrig über den Zaun und suchen die Pferde…

Am Ausgangspunkt, dem Parkplatz, wieder angekommen, stellen wir fest, dass: es eine wunderschöne Runde ist, wir uns prächtig unterhalten haben, wir kein Pferd, kein Pferdehaar, kein Häufchen dieser Pferde überhaupt haben erahnen können. Nix zu sehen, gar nix. Und unsere Hunde ein Schlammbad genommen haben und nun in die Waschstraße müssen :-)!

Selbstverständlich halten wir die Leinenpflicht gewissenhaft ein.
im Ginster
Kommt Ihr mal?
Eins-zwei-drei-vier-fünf – alle da!

 

Frohes Fest.

Die Almoshofer Gang wünscht ein frohes Fest! Auch wenn es dieses Jahr etwas „anders“ ist, liebgewonnene Abläufe, Rituale, Treffen, Feiern,… dieses Jahr ruhen oder schwierige Entscheidungen „wer wann mit wem zusammen kommt“ zu treffen sind… nehmen wir es als Chance, im Anderssein das Weihnachtsfest zu genießen. Und nächstes Jahr holen wir alles nach, was sich dieses Jahr tatsächlich als „schmerzlich fehlend“ entpuppt!

Ivy, Nici, Liam und Lilly

Wandern = Individualsport!

Gott sei Dank haben wir jetzt wieder einen Lockdown. Nur diesem habe ich die Neu-Anschaffung 2er-Wanderbücher zu verdanken! Irgendwas muss man in dieser wahrhaft staden Zeit ja machen.

Heute Mittag blinzelte also die Sonne durch die Wolken und so sprangen 3 Wuffs spontan ins Auto und los gings; Ziel: Heidenheim, 80 km grob südlich. Warum so weit: weil die Beschreibung von einem tollen Aussichtspunkt handelt und weil die ganzen lieben Nürnberger am Sonntag nicht so weit ins Grüne fahren (hoffentlich).

Nach 48km Bundesstraße gut 2 km vor dem Ziel: Bundesstraße gesperrt, weiträumige Umleitung. Endlich laufen wir los, die Wuffis sind begeistert. Prompt verpassen wir einen Abzweig, erreichen aber dennoch auf „alternativen Wegen“ den Aussichtspunkt.

Alternativer Weg

Der Aussichtspunkt hüllt sich in dichten Nebel und erinnert eher an Schottland als an das scheeeene Franken.

Aussichtspunkt
Schottland?
viel Nebel..

Nun geht es in einen wunderschönen Buchenwald (erwähnte ich schon, dass das verwendete Buch unter dem Motto des „Waldbadens“ steht?), Säulen von Bäumen links und rechts.

Wunderschöner Wald..

Da der Weg irgendwann glitschig-steil bergab ging, darf auch Liam frei laufen. Das geht 500 Meter gut, dann schaltet er den Vierrad-Antrieb ein und düst ab.

Kurz darauf kommt mir ein älteres Ehepaar entgegen (die einzige Begegnung dieser Wanderung!) und frägt leicht entrüstet, ob der Hund, der gerade ihren Weg gequert habe und Rehen nachging, mir gehöre? Ähh, ja (*undwennerwiederdaistdrehichihmdenhalsum*).

eingewachsener Jägerstand

Kurz darauf sind wir wieder vollzählig, die Rehaffinen Fellträger sind angeleint und wir genießen diesen wirklich wunderbaren Wald.

Ruckzuck erreichen wir das Auto, natürlich nicht ohne den „Sieben Quellen“ noch einen kurzen Besuch abgestattet zu haben und es geht wieder heimwärts.

Das Trio!

(Alle liegen jetzt im Wohnzimmer und strecken alle Viere von sich 🙂  ).

Ivy…noch etwas dösig…und….

wieder um 4 Zähne erleichtert. Da der Geruch aus dem kleinen Mäulchen, naja, eher „deftig“ war, waren wir beim TA vorstellig. Und wie zu erwarten war die Diagnose „Zahnsanierung ist fällig“. Da faule Zähne Herzprobleme verursachen können, hieß es also Narkose und „raus damit“. Bei einem fast 12-jährigen kleinen Vierbeiner überlegt man doch zweimal. Aber er hat es prima überstanden und atmet wieder blütenrein 🙂 .

Nachtrag: alles verheilt und Ivy knabbert wieder an Leine und Leckerlie 🙂 .

Ivy

04.12.2020..

heute vor 9 Jahren ist Nici auf die Welt gepurzelt 🙂 . Er ist der klassische Sandwich-Hund in unserer Gruppe. Mittendrin, unauffällig, ausgleichend – aber beim neuerlichen Üben leuchten die Augen und er will alle Wünsche zügig erfüllen (natürlichen locken die Kekse). Er lässt sich selten aus der Ruhe bringen – außer die Nachbarskatzen laufen durch den Garten – dann heult er los und alle anderen mit. Kleiner Nici, Du forderst so wenig, Du tust uns allen so gut und bist eine Bereicherung für uns alle!

Nici

Winterwonderland heute früh…

Pünktlich zum 01.12. Winterwonderland in Mittelfranken 🙂

Das Morgen-Gassi war eine Sensation: frischer, weicher, sauberer Schnee, nicht harschig, nicht zu niedrig, nicht zu hoch, nur – 2 Grad, und heute früh hat man sogar beim Laufen den Schnee unter den Füßen knirschen hören. Romantik pur. Die Wuffels durften es nur teilweise genießen, da sie sich ja noch schonen müssen. Aber ein paar kurze Flitzerunden waren drin und sie haben über die Lefzen gestrahlt.

Zum Schnee gibt es aus Gassi-Sicht ja einiges zu bemerken: Salz auf den Straßen – die Hunde humpeln, vereist in der Früh – alle inkl. mir schlittern, gefrorener Schnee im Fell der Auftau-Pfützen IM Haus hinterlässt, nachmittägliche braune Schnee-Tau-Pfützen – die sich dann im Flur wiederfinden, Glatteis im Wald bei Wechsel aus Tauwetter am Tag und Nachtfrost, Schnee, der sich im Ballen der Pfoten sammelt (bis hin zu blutigen Ballen), etc. etc.

Aber heute früh – NICHTS davon. Das perfekte Winter-Gassi. So perfekt, dass es mir in diesen Corona-trüben Tagen einen Blogeintrag wert ist 🙂 .

*Hüstel*

Es hüstelt.

Zuerst Liam. 1 Tag, etwas matt, ab und zu ein Röcheln. Wunderwaffe Fenchel-Honig eingesetzt, er ist wieder fit.

2 Tage darauf röchelt und schnieft Lilly.

Zwischenzeitlich wurde das Sortiment um Propolis-Sirup und Thuja D4 ergänzt.

Heute hustet zusätzlich Nici. Von Ivy kam nur ein ganz leises Schnauben heute früh.

Quasi ein Lazarett – wobei es Lilly am nachhaltigsten erwischt hat. Selbstverständlich werden alle mit Honig, Propolis und Thuja behandelt. Spannend ist, dass alle Vier ohne die Schnute hochzuziehen, ihren 3 mal täglich verabreichten süßen Pampf mit Appetit verspeisen. Was doch (wieder) meine Annahme bestätigt, dass sie doch wissen, was gut für sie ist.

Jetzt hoffen wir mal, dass auch Lilly bald wieder 100% fit ist (sie sieht das auf dem Spaziergang vollkommen anders!) und uns der Gang zum Tierarzt erspart bleibt. Und wir den anderen wartenden Patienten erspart bleiben!