Christo@Ivy.

Ivy quiekt. Auweia. Das verheißt nichts Gutes und einen Gang zum Tierarzt. Zum Glück zum Jahresbeginn nach Silvester. Wir tippen auf arge Bauchschmerzen, da sich das Dream-Team vor einigen Tagen künstlerisch am gelben Sack betätigt hat. Räusper 😉 . Die Tierärztin tastet Ivy gründlich ab, macht ein Röntgenbild und…  diagnostiziert Rücken! Da die Gemengelage etwas unklar ist, bitte ich darum, dass vorsichtshalber ein Darmverschluss ausgeschlossen wird. Zum Schutz bekommt er einen leicht überdimensionierten Latz und dann heißt es 50ml Kontrastmittel, = 2 GROßE Spritzen, futtern. 3 Stunden später wurde nochmal geröntgt und eindeutig – Ivy hat Rücken. Er bekommt Schmerzmittel, darf sich schonen und ist auf dem Weg der Besserung 🙂 .

Der Blick!
Schleck schleck schleck

 

Alles Gute!

Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes und friedliches Neues Jahr!

Gepikst.

Gestern hatte Liam seine 2. Physio-Einheit. Das Kreuzbein ist an Ort und Stelle geblieben, sehr erfreulich! Kurz darauf wurden die Akkupunkturnadeln gezückt. Innere Bilder durchfluten mich…Liam, wie er aufspringt und die Nadel energisch entfernt. Oder tief knurrt, weil es weh tut. Papperlapapp! DER Hund, der bei einer Klette im Fell sofort und unverzüglich den Spaziergang abbricht, hielt still. Lief sogar mal mit den gesteckten Nadeln im Raum herum und machte keinerlei Anstalten, sich davon zu entledigen! Auf die unzweifelhaft einsetzende Wirkung bin ich schon sehr gespannt. Es ist erstaunlich, wie unverfälscht Tiere auf Homöopathie, Naturheilverfahren, etc. reagieren. Sie sind unvoreingenommen und kennen Dr. Google nicht 🙂 . Ach ja, nebenbei wurde noch die Rückenmuskulatur, ein Wirbelchen und die Schädelplatten osteopathisch behandelt. Auch für mich ist das ein Ausflug in eine enorm spannende Materie!

600 Kilometer.

Dieses Wochenende hatte es in sich! Am Samstag führten uns die Wege nach Mannheim, zum 1. Internationalen Turnier Mannheim, am Rande der Messe „Mein Hund“. Den letzten Turnierstart in den Knochen betraten wir mit neuer Strategie die „Wartezone“. Leider oder zum Glück (?) streikte bei meinem Vor-Tänzer die Musik-CD, sodass es für uns zu einer langen Pause kam. Als wir dann endlich dran waren, war ich so sauer auf die Technik, dass ich mir überhaupt keine Gedanken um Liam, den Ring oder irgendwas machte. Wir gingen einfach rein und legten los. Liam fand es klasse! Er war bis auf 2 Blicke (!) durchgängig fokussiert, hatte Körperspannung und vermittelte Freude am Geschehen. So soll es bitte bleiben!

Am Sonntag besuchte ich in Ansbach ein Seminar für Trainer, die Welpenstunden abhalten. Die Referentin als auch eine Physiotherapeutin gaben zahlreiche, wertvolle Tipps. Kurzweilige Vorträge als auch 2 Praxis-Stunden (im Freien, bei starkem Regen und 2 Grad Plus *grusel*) wechselten sich ab. Besonders gefreut hat mich, dass viele „meiner“ Entscheidungen zur Gestaltung der Welpenstunde von der Referentin ähnlich gesehen werden. Gerade in dieser sensiblen Phase, vom Welpen zum Junghund, ist Energie und Umsicht vom Hundehalter als auch vom Trainer arg von Nöten!

Oh Weh (ein Nachtrag).

Kaum im Sommerurlaub im weit entfernten Schottland angekommen, fällt uns auf, dass Nici abartig aus dem Maul muffelt. Abartig ist fast noch untertrieben. Man konnte seinen „Aufenthaltsort“ förmlich riechen. Ansonsten war er munter, frass normal, eigentlich alles gut. Wir überlegten, zum TA zu gehen, entschieden uns aber dagegen. (Selbstverständlich haben wir ihn streng beobachtet!)

Direkt nach unserer Rückkehr werden wir beim heimischen TA vorstellig. Der Geruch ist zwar besser geworden, aber wir trauen dem Frieden nicht. Nici ist großartig, er lässt den TA wirklich ausgiebig bis in den hintersten Winkel seines Maules gucken – jedoch ohne Befund. Da zwischenzeitlich der Zahnstein überhand nimmt, machen wir einen Termin zur Zahnsanierung aus. Nici wird narkotisiert und jetzt kommt das Debakel ans Licht: 2 Backenzähne, ganz hinten, je oben und unten, sind förmlich verfault. Es ist unglaublich, was dieser Hund ausgehalten haben muss!!!! Man mag sich das gar nicht vorstellen – also weder hätte ich die Zeitdauer noch die Intensität der Schmerzen mit diesem Langmut bewältigt! Ein dickes Dankeschön an unsere Vierbeiner, die so klaglos soviel aushalten (müssen)!

 

Treibball-Seminar

Gestern durfte Liam in einer ihm neuen Hundesportart schnuppern – Treibball. Nachdem er verstanden hatte, dass nun die Aufgabe nicht darin besteht, AUF den Ball zu steigen (Gymnastik!), sondern außen herum zu laufen etc., hatte er sichtlich Freude. Ich aber auch! Antrag an das Christkind: Bälle, Tor und Ring bitte! Und nochmal ein Seminar bei Jonny Schneider, der uns alle in seiner ruhigen Art aber mit scharfem Auge für die Details durch die Basics geleitet hat. Danke an Kathrin, die so tolle Bilder gemacht hat (mehr auf FB hsv-nuernberg-nw.de).