„Aaaaaaaaaaaah!“

Termin Nummer Eins im neuen Jahr: Zahnsanierung bei Ivy. Zumindest bei den verbliebenen Zähnen. Gott sei Dank hat Hundi im Regelfall 42 Zähne. Davon wurden Ivy in 3 voran gegangenen Zahnsanierungen bereits gute 20 Stück gezogen. Ja, die Rassehunde, so gesund. Dieses mal mussten „nur“ weitere 4 entfernt werden. Der Patient hat die Narkose gut überstanden, hat schon wieder mit Appetit gefressen und unser Konto um schlappe 280 EUR erleichtert. Damit er auch künftig kraftvoll zubeißen kann!

Ivy
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Guten Rutsch.

Zum Jahreswechsel ist es Brauch, Raketen und Böller zu zünden. Warum eigentlich? Eine Google-Recherche ergab, dass mit diesem Brauch Dämonen und böse Geister mit ohrenbetäubendem Lärm vertrieben werden sollen – ein Anliegen aus heidnischer Zeit.

Für uns als Hundebesitzer, stellvertretend für alle Haustiere und insbesondere auch Wildtiere!, dürfte dieser Brauch ersatzlos eingestellt werden. Die Faszination eines Feuerwerks liegt für mich eher in Form und Farbe, weniger in Lautstärke. Eine Augenweide sind Effekt-Feuerwerke von Profi-Pyromen!

Für alle, die es dennoch nicht lassen können, ihr Geld zweitklassig zu verpulvern und möglichst noch „illegale“ Donnerschläge zu zünden – nehmt wenigstens Rücksicht. Rücksicht auf Eure Mitmenschen und Mitgeschöpfe!

Frohes Fest!

Nur noch 2 mal schlafen, dann ist es da, das ersehnte Fest. Ich freue mich tatsächlich das ganze Jahr, also auch schon im Sommer, auf Weihnachten. Auf den (mühsamen) Gang auf den Dachboden, um die Kartons mit der Weihnachtsdeko hervorzuholen. Jedes Stück säuberlich in Zeitungspapier eingewickelt, was verbirgt sich hier? Wo stelle ich es hin, an einen neuen oder alten Ort? Auf die Auswahl unseres Christbaumes, der das Wohnzimmer mindestens 2 Wochen ziert. Auf meine Engelsammlung, die ich von der Schwiegermutter übernommen habe und fortführe. Dieses Jahr habe ich es sogar geschafft, für Mensch und Hund Kekse zu backen!

Auch Weihnachtslieder im Radio höre ich gerne, sogar über den 24.12. hinaus. Der Besuch eines Weihnachtsmarktes darf natürlich nicht fehlen, auch wenn, zugegeben, nichts wirklich für die Dekoration fehlt. Irgendwie finde ich es sogar schön, mich mal in das Weihnachtsgetümmel in der Innenstadt zu werfen. Die Innenstadt jedoch scheint der Treffpunkt der griesgrämigen Menschen zu sein, zumindest wenn man sich so umsieht. Wo ist das Lachen, die Vorfreude auf das „frohe Fest“?! Auch im Radio werden in Erwartung des „frohen Festes“ zahlreiche ernste, dunkle Lieder gespielt.

Nehmen wir doch nicht alles so ernst. Weder wird in 3 Tagen ohne Supermarkt irgendjemand Hunger leiden (die Einkaufswägen sind bis an die Belastungsgrenze gefüllt, später dann die Mülltonnen) noch wird Freundschaft an der Größe des Geschenkes gemessen. Aber daran, ob jemand zumindest mit einer Kleinigkeit, einem Gruß, an einen gedacht hat. Vielleicht entsteht mit etwas weniger Ernst, Perfektion und ein bisschen Organisation etwas Raum für Vorfreude, etwas Muße, etwas Zeit vor und während dem Fest. Sodass wir wirklich ein „frohes Fest“ feiern!

Ich also freue mich auf die kommenden, entschleunigten Tage, dem leckeren Essen und dem Freibrief, auch einfach mal mit einem Buch auf dem Sofa zu sitzen. Natürlich vorausgesetzt man hat daran gedacht, sich ein interessantes Buch zu kaufen 😉 .

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Weihnachtsgrüße
Ivy, Nici und Liam wünschen glückliche Weihnachtstage!

 

20.12.2007 – 10 Jahre

Vor 10 Jahren fand ich morgens eine mail vor…die Welpen sind da! 2 Mädels, 2 Buben; ich darf mir eines der Mädels aussuchen.

Der erste Besuch der Welpen fand am 25.12., mit nur 6 Tagen, statt. Kleine Maulwürfe mit erstaunlich viel Lebenswille krabbelten durch die Wurfkiste.  Die Züchterin legte mir beide Mädels auf die Brust…mein Herz schlug sofort für Z1. Nun durfte ich den Namen bestimmen – eine tagelange Internetrecherche begann. Wollte ich doch Zucht- und Rufnamen identisch halten. So trat Zita in unser Leben…

Heute würde sie ihren 10. Geburtstag feiern. Vielleicht hätte ich Hundekekse oder gar einen Hundekuchen für sie gebacken? Und vielleicht wäre ihr Gesicht grau angehaucht? Ganz sicher hätten wir einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, mit einer kleinen Flitz-Einlage um Bäume. Bestimmt wäre sie noch zickiger geworden. Und jederzeit für eine Übungseinheit mit Feuereifer bereit. Würde Rücken an Rücken mit mir auf dem Sofa schlafen. Aber bloß nicht anfassen lassen! Treu und verlässlich. Ihre bernsteinfarbenen, warmen Augen… Ich wäre gerne mit ihr alt geworden. Hätte sie gerne mit den Jahren „los gelassen“. Mein Schatten, mein Herzhund. Im Januar 2016 von uns gegangen. Zu jung, mitten im blühenden Leben. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, sie (und natürlich Lara, Moritz und Flocke!) irgendwann hinter der Regenbogenbrücke wieder in meine Arme zu schließen.


 

Tierarztbesuch.

Heute beim Tierarzt… stand für Ivy eine Nachuntersuchung (Ultraschall) seiner letztes Jahr festgestellten Herzerkrankung an.

Die Tierärztin/mit Herzchen in den Augen: „hach, der schaut ja wie ein kleiner Wattebausch aus.“
(Klar, ich habe ihn ja gerade gebürstet und zum Frisör muss er auch wieder 🙂 ).

Die Tierärztin: „wann wurde er denn das letzte mal gewogen?“
Ich: „ääähh.“

Ivy wird im Behandlungszimmer auf die Waage gesetzt, diese schlägt *boingg* nach rechts aus, ooooooh, 5,07 kg!
Die Tierärztin: „Ivy ist zu dick!“
Ich: „Aber wir haben vorhin nur die winzige Runde gemacht, er ist nicht „leer“.“
Ich: „Und er hat viel Fell.“
Ich: „Vielleicht hat er Muskeln vom vielen Rennen.“
Ich: „Okay, er ist zu dick!“ (*grins*)
Die Tierärztin/trocken: „Er muss abnehmen!“

Nachdem diese Schreckenszahl unbarmherzig im Computer für immer & ewig erfasst wurde, begann die eigentliche Untersuchung. Ivy lässt alles anstandslos über sich ergehen, der brave Bub. Und jetzt kommt die überraschende, gute Nachricht: die Werte haben sich leicht verbessert und die Tierärztin ist sehr zufrieden. An der Medikamentation muss nichts geändert werden, wunderbar.

Aber… am 02.01. sehen wir uns zur Zahnsanierung wieder. Leider ist wieder ein Eingriff unter Narkose notwendig. (Unsere kleine Sparbüchse Ivy 🙂 )

Dann trollen sich der dicke Wattebausch und sein Frauchen wieder und zuhause wird Herrchen verdächtigt, ob er zuviele Kekse spendiert?! (Natürlich nicht!)

 


 

Nikolausi… oder „was lange währt, wird endlich gut“!

Es ist vollbracht…der erste „echte“ Reisebericht im neuen Format. 3 Wochen Schottland – 4.500km im Cali plus 1.200km auf der Fähre. Schlechtes Wetter, kleine Pleiten, Pech und Pannen – dennoch ein wunderbarer Urlaub, für den es schwer fällt, „nur eine handvoll“ Bilder für den Blog auszuwählen, Bilder, die diesem Urlaub gerecht werden sollen!

Beim Lesen und überarbeiten des Reiseberichtes, schmökern in den Bildern und kramen in Erinnerungen, bekommt man doch glatt wieder Reiselust in dieses weite, rauhe, faszinierende Land:

Unsere Tour – einmal komplett rundherum.

Und hier geht es zum Reisebericht…viel Spaß beim Lesen!

Werbepause.

…vor einigen Wochen haben mich die Autorinnen des „Freudenweg“ gefragt, ob ich nicht einen Gastartikel für ihren Blog http://www.derfreudenweg.de erstellen könnte. Thema: Turnierorganisation. Erst mal habe ich mich am Kopf gekratzt, wie ICH zu DIESER Ehre komme?! Dann überlegt, wie ich dieses trockene Thema in einen Artikel packen könnte. Herausgekommen ist das:

Turniercountdown – oder die Geburt eines Turnieres; mit einem Augenzwinkern erzählt 🙂 .

Viel Spaß beim Lesen!

P.S. den Hundesportlern sei durchaus das Buch „Der Freudenweg“ als Lesetipp ans Herz gelegt.